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Rohstoffe: Edel- und Elektrometalle stark verteuert

In dem sehr energielastigen Rohstoffindex S&P GSCI neutralisierten sich 2025 die Preisbewegungen der Rohstoffe weitgehend.


Im Schlussquartal bewegte sich der GSCI wie in den Vorquartalen seitwärts; am Jahresende lag der in USD notierte Index nur 1 Prozent über dem Jahresstartwert. Im Euro-Referenzrahmen entsprach dies allerdings einem Rückgang von 12 Prozent.

Die Teilindizes des GSCI entwickelten sich verschieden. Das Edelmetallsegment des GSCI legte in Jahresfrist um 74 Prozent zu. Gold steigerte sich bis zum Jahresende um 66 Prozent auf 4.315 USD, Silber kletterte sogar um 160 Prozent nach oben. Dabei verteuerte sich Silber allein im Schlussquartal um mehr als 60 Prozent. Auch die Preise der Industrie-Edelmetalle Ruthenium (185%), Platin (125%) oder Rhodium (100%) „explodierten“ im Jahr 2025. Die unedlen Industriemetalle im GSCI legten im Schlussquartal mit 15 Prozent kräftig zu, über 12 Monate steigerten sie sich um 25 Prozent. Darin widerspiegelt sich auch der zunehmende Bedarf an Elektro-Metallen bzw. Leitern: So verteuerte sich allein im Schlussquartal Kupfer um 21 Prozent, seit Jahresanfang steigerte sich der Preis um 44 Prozent. Auch Aluminium, Zink und Nickel kosteten am Jahresende mehr. Deutlich gefallen sind im Jahresverlauf die Rohölpreise: Das Fass Brent wurde Anfang Januar mit rund 76 USD gehandelt, Ende Dezember war der Preis auf 61 USD gefallen, die US-Ölsorte WTI war mit knapp über 57 USD noch etwas billiger. Der Teilindex des GSCI für Energie verlor in Quartalsfrist rund 7 Prozent und seit Jahresanfang etwa 14 Prozent. Kräftig verbilligt haben sich in Jahresfrist Orangensaft, Kakao, Reis und Zucker, stark verteuert Sojabohnen und Rinder. Der Agrar-Index des GSCI veränderte sich im Schlussquartal letztlich kaum, über 12 Monate verlor er rund 8 Prozent.

Quelle: freepik/olgamih125

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