Nachdem Immobilienaktien im zweiten Quartal kräftig zulegen konnten, verloren sie im dritten Quartal weltweit deutlich.
Der Stoxx Global 1800 REITs büßte über 3 Monate rund 6 Prozent ein, dessen nordamerikanischer REIT-Subindex ebenso, das europäische Segment gab rund 7, das asiatisch-pazifische 5 Prozent nach. Da der REIT-Sektor in Deutschland sehr schmal ist, eignet sich der kategorial breitere DAXsubsector All Real Estate Index besser für ein Lagebild deutscher Immobilienaktien; dieser Index bewegte sich im dritten Quartal rund 20 Prozent nach unten.
Der wichtigste Erklärungsfaktor für den globalen Rückgang der Immobilien-Aktienkurse im dritten Quartal waren die kräftig gestiegenen langfristigen Zinsen, auf die der Immobilien-Sektor empfindlich reagiert. Für Deutschland kommen weitere Erschwernisse hinzu, auch solche politisch-regulatorischer Art.
Unterschiede zwischen den Groß-Regionen zeigen sich deutlicher über das gesamte laufende Jahr: hier sind US-REITs deutlich im Plus, während der asiatische Teilindex 9 Prozent und der europäische 2 Prozent im Minus sind; der DAXsubsector verlor knapp 27 Prozent.
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